Risiken


Die Anzahl bekannt gewordener Delikte gegen das Know-how deutscher Unternehmen (Patente, Urheberrechte, Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse) stieg in den vergangenen drei Jahren um knapp 40 Prozent an, Wirtschaftsspionage um über 20 Prozent. Diese Entwicklung wird durch unser alltägliches Kommunikationsverhalten, welches von permanenter Erreichbarkeit und schnellem Datentransfer geprägt ist, zusätzlich unterstützt. Sicherheit und Schutz für vertrauliche Informationen fallen meist dem Bedarf nach flexibler und stets verfügbarer Information zum Opfer.

Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe werden dabei meist unterschätzt. Teuer erworbenes Know-how fließt binnen weniger Sekunden und beinahe spurlos an unberechtigte Nutzer ab. Die Folgen sind meist weitreichend. Ausschreibungen gehen auf einmal an die Konkurrenz, der Hauptkonkurrent bringt ein Produkt auf den Markt, das der gerade fertig entwickelten Cash-Cow des betroffenen Unternehmens frappierend ähnelt und die Presse berichtet über vertrauliche Kundendaten, die eigentlich noch auf dem Firmenserver liegen sollten.

Um nicht selbst Opfer dieser Szenarien zu werden, sollten sich Unternehmen folgenden Fragen stellen:

    •     1.         Welcher Bereich könnte zum Ziel von Ausspähungen werden?
    •     2.         In welchen Bereichen werden vertrauliche Informationen ausgetauscht?
    •     3.         Welche Personen sind Träger kritischer Informationen?
    •     4.         Welche Kanäle werden zur Übermittlung vertraulicher Informationen genutzt?
    •     5.         Was sind diese Informationen wert, sowohl für das eigene Unternehmen als auch für die Konkurrenz?
    •     6.         Was wird für den Schutz dieser Informationen getan?

 

Lösungen


In unserer Wissensgesellschaft ist der Informationsvorsprung die Grundlage einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung. Hinweisen auf Missbrauch nachzugehen, einen Verdacht auszuräumen, sensible Gesprächskreise zu schützen und Konzepte zum Schutz sensibler Informationen zu entwickeln, dem dient der Einsatz unserer Lauschabwehrteams.

Ziel möglicher “Angriffe” auf schützenswerte Informationen kann jeder Ort der Kommunikation sein. Die Methoden reichen vom einfachen Mithören bis hin zum umfassenden Lauschangriff. Um diesen vorzubeugen, untersucht unser Lauschabwehrteam Geschäftsräume, private Anwesen und Verkehrsmittel aller Art auf mögliche Manipulationen durch technische Lauschmittel (“Sweep”).

Der Einsatz unserer Lauschabwehrteams erfolgt stets vertraulich und idealerweise außerhalb der üblichen Geschäftszeiten. Wir empfehlen, den Einsatz unserer Teams nachts und an Wochenenden durchzuführen, um die Beeinträchtigung Ihres Tagesgeschäftes so gering wie möglich zu halten.

Nach Auswertung der Untersuchung kann (unter Berücksichtigung der räumlichen und zeitlichen Einschränkung des Auftrags) festgestellt werden, ob zum Zeitpunkt der Untersuchung ein Lauschangriff unternommen wurde oder zumindest möglich gewesen wäre.

Erfahrung


Die EPS Gruppe gehört zu den führenden Ausbildern und Sicherheitsberatern für Informationsschutz in Deutschland. Unsere Spezialisten haben verschiedene Informationsschutzkonzepte entwickelt, überprüft und verbessert. Mit unserer Erfahrung auf dem Spezialgebiet der Lauschabwehr unterstützen wir unsere Kunden im geschäftlichen Alltag und bieten Schutz für ihre Privatsphäre.