1. Gefahren bei der Nutzung drahtloser Mikrofonanlagen


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    Bei den von uns realisierten technischen Untersuchungsmaßnahmen (Sweep) gehört die Untersuchung und Bewertung der vorhandenen Konferenztechnik zum Bestandteil der angebotenen Leistung. Ein Hauptaugenmerk legen wir dabei auf die Untersuchung der vorhandenen Informationswege und damit auf die Sicherheit der darüber ausgetauschten Informationen. Die mit der Nutzung von Drahtlossystemen verbundenen Freiheiten und Bequemlichkeiten lassen oft die damit verbundenen Gefahren in den Hintergrund treten. Als Beispiel für solch ein erhebliches Risiko, soll hier die Nutzung von drahtlosen Mikrofonen in den Frequenzbereichen 790-814 MHz und 838-862 MHz genannt werden. Die von uns häufig vorgefundenen und aktiven Systeme besitzen eine analoge Frequenzmodulation, die mit handelsüblichen Empfängern abgehört werden kann. Durchgeführte Reichweitentests ergaben, dass Gespräche bis auf mehrere hundert Meter abhörbar waren. Im Klartext, alle Vorträge und Meetings unter Nutzung dieser Technik können von Konkurrenten und Wirtschaftsspionen ohne eigenes Risiko und mit geringstem Aufwand abgehört und aufgezeichnet werden. Der häufig festgestellte offene Zugang zu den Konferenz- und Meetingräumen ermöglicht auch internen Angreifern den zeitlich begrenzten Zugriff auf den vorhandenen und zum System gehörenden Empfänger um Gespräche aus angrenzenden Räumen oder Gebäuden zu belauschen. Der Empfänger wird anschließend wieder an seinen Platz gelegt.

 

2. Verhinderung von Informationsabfluss


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    Im Verlaufe durchgeführter Lauschabwehreinsätze wurde unser Teamleiter wiederholt mit der Frage nach einem abgeschirmten Behältnis für die Aufbewahrung von Mobilfunktelefonen / Smartphone für den Zeitraum wichtiger Beratungen oder vertraulicher Gespräche konfrontiert. Die unter Verschluss genommenen Geräte sollten dabei in Reichweite der Eigentümer verbleiben und bei Bedarf sofort nutzbar sein. Ausgangspunkt für diese Fragen waren Informationen, wonach professionelle Konkurrenz- und Wirtschaftspione manipulierte Mobilfunktelefone für Lauschangriffe nutzen können. Die Sicherheitsverantwortlichen der Unternehmen gehen berechtigter Weise davon aus, dass sich im Besitz von Gesprächsteilnehmern unwissentlich manipulierte Geräte befinden können. Die verschlossene Aufbewahrung der Mobilfunkgeräte in einem geschirmten Behältnis unterbindet somit deren Verbindung zur Außenwelt und ein Informationsabfluss könnte verhindert werden. Ob die Übertragung der Daten über eine aufgebaute Internetverbindung, eine ganz normale Gesprächsverbindung oder unter Nutzung einer Manipulation der Hardware (eingebautem Minisender / Wanze) erfolgt, ist dabei unerheblich. Durch die vorhandene Abschirmung wird jeglicher Informationsabfluss unterbunden. Auf der Grundlage eingehender Recherchen, der Suche eines geeigneten Schirmungsmaterials und der Realisierung von Messreihen, wurde ein abgeschirmter Transport- und Aufbewahrungskoffer für Mobilfunktelefone / Smartphone entwickelt. Der Koffer ist nicht im Handel erhältlich und wird je nach Größe und Einsatzgebiet einzeln auf Kundenwunsch gefertigt.