Gegenstand der Untersuchungen sind abgehangene Decken, doppelte Fußböden, unverschlossene Mauerdurchbrüche und baulich bedingte Hohlräume der zu untersuchenden Räume. In Büroschränken, Schreibtischen und anderen Einrichtungsgegenständen befindet sich in der Regel eine Vielzahl elektronischer und elektrischer Geräte, welche für eine missbräuchliche Nutzung zweckentfremdet werden können. Unübersichtliche Verlegungen von Stromleitungen, Netzwerkkabeln sowie genutzte Stromanschlüsse sind eine reale Gefahr für die Unterbringung und Nutzung von Angriffstechnik in diesen Bereichen. Neben der technischen Kontrolle werden auch Kabeltrassen, Kabelkanäle, die Beleuchtungsinstallation und Fußbodentanks grundsätzlich einer visuellen Überprüfung unterzogen. Durch den Auftraggeber ist der zeitlich begrenzte Zugang in Bezug auf alle Einrichtungsgegenstände sicherzustellen. Ist dieser Zugang aus organisatorischen Gründen nicht möglich, sind im Verdachtsfall Nachkontrollen im Beisein der berechtigten Person durchzuführen.
Taktik
Die Überprüfung des vorhandenen Frequenzspektrums gliedert sich in mehrere Messphasen und Messmethoden. Zu Beginn jeder Maßnahme wird im Abstand von 600 bis 800 Metern von den zu untersuchenden Räumen das Frequenzspektrum gemessen und das Ergebnis als „freundliche Frequenzen“ gespeichert. Die Messungen innerhalb des Objektes erfolgen in einem Frequenzbereich von 0,01MHz bis 25GHz. Im Empfangsbereich liegende WLAN- Netze werden im Hinblick auf eine missbräuchliche Nutzung überprüft. Zur Feststellung impulsartig arbeitender Sendetechnik erfolgt eine Langzeitmessung ausgewählter Frequenzbereiche während des gesamten Einsatzes. Die Analyse des dabei aufgezeichneten Wasserfalldiagrammes ermöglicht die Feststellung und damit die Suche solcher Technik. Der Einsatz angepasster hochempfindlicher Empfangsantennen ist eine Grundvoraussetzung zur Durchführung dieser Messungen.
Das Sweepteam verfügt über ein mobiles Röntgengerät. Es wird zur zerstörungsfreien Überprüfung von Werbegeschenken und anderen nicht zu öffnenden Gegenständen eingesetzt. Hierbei ist jedoch Voraussetzung, dass Vergleichsaufnahmen vorhanden sind bzw. von baugleichen Geräten angefertigt werden können. Bewährt hat sich das Röntgengerät bei der Untersuchung von Einschlüssen im Mauerwerk, Bilderrahmen und anderen Behältnissen, die nicht zerstörungsfrei geöffnet werden können. Vor jedem Einsatz muss die Einhaltung und Umsetzung der bestehenden Sicherheitsanforderungen für den Betrieb des Gerätes überprüft werden. Aufgrund der langjährigen Tätigkeit unseres Teams verfügen wir über einen umfangreichen Bestand an Referenzbildern zum Vergleich der geröntgten Objekte.
Der Einsatz einer Thermovisionskamera erfolgt zur Untersuchung von Gebäudebereichen, in denen bauliche Veränderungen vorgenommen wurden. Mit dieser Kamera sind wir in der Lage, kleinste Temperaturunterschiede farbig sichtbar zu machen und somit nicht erklärbare Einschlüsse in Wänden bzw. anderen Objekten zu erkennen. Die festgestellten Strukturveränderungen an Oberflächen von Gegenständen, Einrichtungen und Wänden werden einer eingehenden Prüfung unterzogen, um deren Ursprung zu klären. Der Einsatz dieser Technik erfolgt in der Regel zusammen mit einem Röntgengerät und einem Non-Linear-Junction-Detektor. Die daraus resultierenden Bilder stehen als Referenzbilder zum Vergleich bei Nachfolgeuntersuchungen zur Verfügung.
